2019

"Helvetia" beim hella Halbmarathon

Schweizer Verein „Helvetia“ Hamburg am hella Halbmarathon

Die Veranstalter des hella Halbmarathons hatten letztes Jahr zum ersten Mal ein „Bergfest“ ausgerufen – kilometermäßig in der Hälfte der Strecke sollte „Bergfest-Stimmung“ die Läuferinnen und Läufer motivieren. Letztes Jahr waren da Alphornbläser, dieses Jahr wurde kurzfristig der Schweizer Verein „Helvetia“ angefragt. Aufgrund der Kurzfristigkeit konnte nichts Großes geplant werden, aber es fanden sich ein paar Spontane, die mit viel Enthusiasmus und Energie für zünftiges Schweiz-Feeling sorgten. Die mitgebrachten Kuhglocken taten ihr übriges, dass der kleine „Schweizer Haufen“ ganz groß rauskam. Vom ersten bis zum letzten Skater und Läufer – gestartet sind rund 12.000 Frauen und Männer - wurden alle Sportler gleichermaßen bejubelt und lautstark angefeuert. Die Profis an der Spitze ließen sich nichts anmerken, mit Tunnelblick hatten sie nur ihr Ergebnis vor Augen. Umso mehr freuten sich die Hobby-Läufer über die moralische Unterstützung am Straßenrand – von vielen kam ein anerkennendes „Daumen hoch“ oder ein Klatschen und von den meisten ein zwar erschöpftes, aber immerhin ein Lächeln zurück. Einige Läufer gaben sich als Schweizer zu erkennen und wurden natürlich mit einem speziell lauten „Hopp Schwiiz“ auf die zweite Hälfte der Strecke geschickt. Die Helvetianer am Straßenrand hatten es unter einem schattigen Baum ja vergleichsweise gut – die armen Sportler mussten bei über 30 Grad ihre 21 Kilometer absolvieren, da kam jede Aufmunterung wie gerufen.

Und als Fazit war ganz klar: Wir kommen nächstes Jahr wieder und zeigen den Hamburgern mal, was wir sonst noch so in petto haben!

(Text+ Bild:A. Kurmann)